Die ehemalige Goldküste ...

Die britische Goldküste, das spätere Ghana, wurde als erstes schwarzafrikanisches Land 1957 unabhängig. Die Hoffnung auf ein Leben in Wohlstand war damals groß. Doch tatsächlich war die Zukunft nach dem Ende der Kolonialzeit weniger golden, als die Ghanaer es sich erträumt hatten. Das Land blieb zwar bis heute – im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern Afrikas – relativ friedlich und von ernsthaften Stammesauseinandersetzungen verschont. Doch der ersehnte Wohlstand und eine prosperierende Wirtschaft stellten sich nicht ein. Obwohl das Land heute, gemessen am Standard anderer schwarzafrikanischer Staaten, als Lichtblick gilt, ist die Not nach wie vor groß:

  • Die Masse der Bevölkerung hat keinen elektrischen Strom und kein sauberes Trinkwasser
  • Über 10 Millionen Ghanaer müssen von nur einem Dollar am Tag leben
  • Die Analphabetenquote liegt bei 42%
  • Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 57 Jahren. Die Kindersterblichkeit ist hoch

Das Leben in Ghana ...

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Urologische Versorgung in Ghana

ghana karte

Unsere urologischen Teams betreuen regelmäßig die Missionskrankenhäuser in Akwatia, Battor, Dzodze, Jirapa, Kpando und Nkawkaw.

Vor Ihrer Reise ...

Bereits in der Planungsphase Ihres Ghana-Aufenthaltes sollten Sie sich rechtzeitig über Impfungen und sonstige präventive Maßnahmen informieren. Die nachfolgenden Hinweise geben Ihnen einen kurzen Überblick, sie ersetzen jedoch keinesfalls die notwendige reisemedizinische Beratung durch einen Arzt.

Unter www.crm.de/beratungsstellen findet man (postleitzahlenbezogen) reisemedizinisch fortgebildete Ärzte und zugelassene Gelbfieber-Impfstationen.

 

Es empfiehlt sich, mindestens folgende Impfungen durchführen zu lassen:

  • Gelbfieber (Pflicht)
  • Tetanus/Diphtherie/Poliomyelitis- Hepatitis A + B
  • Typhus
  • Meningokokken
  • Cholera   (aktuell in Greater Accra)

Die Website www.tropenmedizin.de/info/ghana empfiehlt darüber hinaus noch einige weitere Impfungen, die jedoch von individuellen Risikofaktoren abhängen. Lassen Sie sich in jedem Fall von einem Arzt oder in einem Tropeninstitut beraten!

Spätestens 6 Wochen vor Ihrer Reise sollte ein Impfplan erstellt sein, damit im Falle von Unverträglichkeiten genügend Spielraum für weitere Impftermine bleibt.

Pflichtimpfungen (hier: Gelbfieber) müssen in der internationalen Impfbescheinigung (Gelber Impfpass) vermerkt werden. Der Impfpass ist bei der Einreise nach Ghana mit sich zu führen.

 

Malaria

Ghana gehört zu den Hoch-Risiko-Gebieten (ganzjährig, landesweit). Eine Prophylaxe mit Medikamenten wird dringend angeraten, wobei die Wahl des Medikamentes im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden muss. Außerdem empfehlen wir die Verwendung eines Moskitonetzes. Weitere Informationen zum Thema Malariaschutz finden Sie unter www.tropenmedizin.net/mueckenschutz.html

Weitere Links zu Gesundheitsinformationen finden Sie hier.