Wir tun was!

Akwatia
Battor
Dzodze
Nkawkaw


"Urologie in Ghana"

Im ganzen Land gibt es für ca. 22 Mio. Menschen nur etwa zehn einheimische Urologen. An der Universitätsklinik Korle Bu in Accra wird lediglich alle 1-2 Jahre ein einheimischer Arzt als Facharzt für Urologie ausgebildet. Die Bevölkerung in ländlichen Gebieten hat so gut wie keinen Zugang zu urologischer Versorgung.

Wie helfen wir?

DIE ÄRZTE für AFRIKA entsenden regelmäßig Teams von Urologen und Krankenschwestern, die in vier Missions- bzw. Diözesankrankenhäusern ehrenamtlich arbeiten:

  • St. Dominic´s Hospital in Akwatia
  • Catholic Hospital in Battor
  • St. Anthony´s Hospital in Dzodze
  • Holy Family Hospital in Nkawkaw

Was tun wir, um nachhaltige Hilfe zu leisten?

  • Wir statten die betreuten Hospitäler mit den notwendigen urologischen Geräten und Spezialinstrumenten aus.
  • Wir bilden junge ghanaische Ärzte vor Ort aus und schulen das einheimische Pflege- und Assistenzpersonal.

Langfristig streben wir eine Ausweitung unserer Tätigkeit auf weitere Hospitäler an, denn insbesondere die Nordregion des Landes ist urologisch völlig unterversorgt.

Die Arbeit unseres Vereins wird durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Nordrhein-Westfalen mit Fördermitteln des Landes unterstützt.

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"Ein Container für das St. Anthony´s Hospital in Dzodze"
 

Ein dreiviertel Jahr lang haben wir gesammelt - eine Röntgenanlage, Operationstische, Untersuchungsliegen, ein Ultraschallgerät, Rollstühle, Krankentragen, Operationsinstrumente, Verbandsmaterial, OP-Kleidung und vieles mehr ist dabei zusammengekommen. Alles Dinge, die im St. Anthony´s Hospital in Dzodze dringend gebraucht werden.

Das kleine Krankenhaus im Osten des Landes, ganz in der Nähe der Grenze zu Togo, wird von unseren Urologen und Krankenschwestern regelmäßig besucht. Festzustellen war immer wieder, dass die medizinische Ausstattung in vielen Bereichen dürftig ist. Notwendige Untersuchungen (Röntgen, Ultraschall) konnten oftmals nicht gemacht werden, weil Geräte entweder fehlten oder nicht ordnungsgemäß funktionierten. Hier haben wir Abhilfe geschaffen!

Im September 2009 wurde mit vereinten Kräften ein 40-Fuß-Container gepackt. Er wurde auf dem Seeweg nach Ghana transportiert und ist Anfang November dort angekommen. Die Freude und Dankbarkeit der Menschen - und zwar nicht nur im Krankenhaus, sondern im ganzen Dorf - waren riesengroß!

Ein herzliches Dankeschön sagen wir allen Spendern und Helfern, die uns so tatkräftig unterstützt haben! Ein besonderer Dank gilt dem Bundesverteidigungsministerium, das uns für das Hospital eine großzügige Spende von Sanitätsmaterial der Bundeswehr zukommen ließ.