Wir tun was!

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"Urologie in Ghana"

Im ganzen Land gibt es für ca. 25 Mio. Menschen nur etwa zehn einheimische Urologen. An der Universitätsklinik Korle Bu in Accra wird lediglich alle 1-2 Jahre ein einheimischer Arzt als Facharzt für Urologie ausgebildet. Die Bevölkerung in ländlichen Gebieten hat so gut wie keinen Zugang zu urologischer Versorgung.

Wie helfen wir?

DIE ÄRZTE für AFRIKA entsenden regelmäßig Teams von Urologen und Krankenschwestern, die in fünf Missions- bzw. Diözesankrankenhäusern ehrenamtlich arbeiten:

  • St. Dominic´s Hospital in Akwatia
  • Catholic Hospital in Battor
  • St. Anthony´s Hospital in Dzodze
  • Margret Marquart Catholic Hospital Kpando
  • Holy Family Hospital in Nkawkaw


Was tun wir, um nachhaltige Hilfe zu leisten?

  • Wir statten die betreuten Hospitäler mit den notwendigen urologischen Geräten und Spezialinstrumenten aus.
  • Wir bilden junge ghanaische Ärzte vor Ort aus und schulen das einheimische Pflege- und Assistenzpersonal.


Langfristig streben wir eine Ausweitung unserer Tätigkeit auf weitere Hospitäler an, denn insbesondere die Nordregion des Landes ist urologisch völlig unterversorgt.

Die Arbeit unseres Vereins wird durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Nordrhein-Westfalen mit Fördermitteln des Landes unterstützt.

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Renovierung der Kinderstation des St. Dominic Hospitals in Akwatia 2010/2011

Die Kinderstation des St Dominic Hospitals in Akwatia verfügt über 60 Betten, dort arbeiten derzeit ein Kinderarzt und 22 Krankenschwestern. Geleitet wird die Station seit ihrem Bestehen von der deutschen Dominikaner-Schwester Sr. Fatima. Im Jahr 2009 bat das Management des St. Dominic Hospital um Unterstützung bei der dringend erforderlichen Renovierung und Neuausstattung der Kinderstation. Im Rahmen regelmäßiger ärztlicher Arbeitseinsätze hatten auch Mitglieder der „ÄRZTE für AFRIKA“ bereits festgestellt, dass die Station und deren Equipment in einem sehr schlechten Zustand waren. In der Jahreshauptversammlung 2010 wurde beschlossen, das Hospital bei der Renovierung der Kinderstation zu unterstützen.

Die im Sommer 2010 begonnenen Arbeiten gliedern sich im Wesentlichen in drei Bereiche:

  • Anschaffung erforderlicher medizinischer Geräte
  • Anschaffung neuer Kinderbetten
  • Sanierung der Toilettenanlage

So wurden in der Folge drei gebrauchte, funktionstüchtige Pulsoxymeter mit Monitoren gekauft. Die Geräte wurden von einem Internisten, der in Akwatia im Einsatz war, mitgenommen und in Betrieb genommen. Insbesondere bei Frühgeborenen ist nun eine kontinuierliche Überwachung der Sauerstoffsättigung möglich.
Bei der Firma Joh. Stiegelmeyer GmbH in Herford wurden 18 Kinderbetten mit Matratzen gekauft und per Seecontainer nach Ghana verschifft. Die Freude der Kinder über die schönen neuen Betten war groß!

Zur Sanierung der Toilettenanlage wurden folgende Maßnahmen beschlossen:

  • Abtrennung der Isolierstation mit einer Schleuse zur Hauptstation der Kinderstation
  • Bau separater Toilettenanlagen für die Isolierstation, für das Personal (D/H) und für Patienten (kindgerecht) und deren Angehörige incl. mehrerer Duschen

Bei der Planung unterstützte uns ein Architekturbüro in Hünfeld, das in enger Abstimmung mit dem Management vor Ort ein auf die Bedürfnisse abgestimmtes Konzept ausarbeitete. Sanitärobjekte und Materialien wurden z. T. in Deutschland gekauft und per Container nach Akwatia transportiert, z. T. in Ghana erworben. Sämtliche baulichen Maßnahmen sowie die Vorbereitung der Rohinstallation werden durch das einheimische Personal vorgenommen. Der Einbau der Technik sowie die Überwachung der Gesamtinstallation erfolgt voraussichtlich im 2. Quartal 2011 durch einen deutschen Spezialisten.

Die ersten Bilder von der Baustelle sind eingetroffen :

Sobald uns weitere Bilder aus Akwatia vorliegen, werden wir Sie informieren.

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"Ein Container für das St. Anthony´s Hospital in Dzodze" 

Ein dreiviertel Jahr lang haben wir gesammelt - eine Röntgenanlage, Operationstische, Untersuchungsliegen, ein Ultraschallgerät, Rollstühle, Krankentragen, Operationsinstrumente, Verbandsmaterial, OP-Kleidung und vieles mehr ist dabei zusammengekommen. Alles Dinge, die im St. Anthony´s Hospital in Dzodze dringend gebraucht werden.

Das kleine Krankenhaus im Osten des Landes, ganz in der Nähe der Grenze zu Togo, wird von unseren Urologen und Krankenschwestern regelmäßig besucht. Festzustellen war immer wieder, dass die medizinische Ausstattung in vielen Bereichen dürftig ist. Notwendige Untersuchungen (Röntgen, Ultraschall) konnten oftmals nicht gemacht werden, weil Geräte entweder fehlten oder nicht ordnungsgemäß funktionierten. Hier haben wir Abhilfe geschaffen!

Im September 2009 wurde mit vereinten Kräften ein 40-Fuß-Container gepackt. Er wurde auf dem Seeweg nach Ghana transportiert und ist Anfang November dort angekommen. Die Freude und Dankbarkeit der Menschen - und zwar nicht nur im Krankenhaus, sondern im ganzen Dorf - waren riesengroß!

Ein herzliches Dankeschön sagen wir allen Spendern und Helfern, die uns so tatkräftig unterstützt haben! Ein besonderer Dank gilt dem Bundesverteidigungsministerium, das uns für das Hospital eine großzügige Spende von Sanitätsmaterial der Bundeswehr zukommen ließ.

Der Container wird gepackt

Verladen der Röntgenanlage

Der Container
ist angekommen

Vereintes Auspacken

       

Der Container wird auf dem Krankenhausgelände verbleiben, nun umgebaut und zukünftig als Werkstatt und Lager genutzt.  

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Installation einer Röntgenanlage

Im St. Anthony´s Hospital in Dzodze wurde seit Jahren dringend eine Röntgenanlage benötigt, da die vorhandene Anlage nicht mehr voll funktionsfähig war. Hilfe bekamen wir von einer radiologischen Gemeinschaftspraxis in Dortmund, die uns im Frühjahr 2009 eine gebrauchte, betriebsbereite, gut gepflegte Röntgenanlage spendete.

Nachdem der Transport in das Krankenhaus per Container organisiert war und im Herbst 2009 problemlos vonstatten ging, musste noch für eine ordnungsgemäße Installation und Inbetriebnahme gesorgt werden. Diesen Part übernahm im Januar 2010 – nach intensiver Vorbereitung hier in Deutschland – unser Ingenieur Helmut Baltes während seines zweiten Einsatzes in Dzodze. Seinen ausführlichen Bericht dazu finden Sie hier.

Wir freuen uns darüber, dass die Urologenteams, die im Juni und im August 2010 in Dzodze gearbeitet haben, von einem nach wie vor einwandfreien Funktionieren der Röntgenanlage berichteten.