Anschaffungen

 

Ein neuer Krankenwagen für das Catholic Hospital Battor

Ein aktuelles Projekt unseres Vereins ist die Beschaffung eines Krankentransport-/Rettungswagens für das Krankenhaus Battor unter der Projektleitung von E. Rübsam und Dr. W. Kramer.

Das Catholic Hospital in Battor liegt in der Volta Region. Diese Region umfasst 20.570 km², es leben heute ca. 2 Millionen Menschen dort. Ihnen steht lediglich ein einziger Krankentransport- bzw. Rettungswagen zur Verfügung. Dieser ist 120 km nördlich von Battor stationiert, was angesichts der Straßenverhältnisse eine sehr große Entfernung mit mehreren Stunden Fahrt bedeutet. Zum Vergleich dazu gibt es in Deutschland (aktuellste Erhebung von 1994) je nach Region ca. 5 Notarzt- und Rettungswagen pro 100.000 Einwohner.

Darüber hinaus ist das Einzugsgebiet des Krankenhauses in Battor sehr groß: 60% der Patienten kommen aus der Greater Accra Region, 20% aus der Volta Region und 10% aus dem Osten bzw. Togo.

Der Mangel an medizinischer Transportmöglichkeit führt unter anderem dazu, dass Patientinnen, die im Rahmen einer Geburt ein Nierenversagen erleiden oder auf eine Intensivstation müssten, nicht bzw. nicht rechtzeitig an die Universitätsklinik Korle-Bu in Accra verlegt werden können. Unsere Kollegen in Battor haben in den letzten zwei Jahren 5 solcher Patientinnen verloren.

In Kooperation mit dem Catholic Hospital in Battor ist das Projekt entstanden, dem Krankenhaus einen eigenen Krankentransport-/Rettungswagen zur Verfügung zu stellen, welcher dann von dem Ärzte- und Pflegepersonal vor Ort verwaltet und geführt wird. Es wird sich um einen Toyota Hiace ohne hintere Sitze handeln, der in Battor zum Krankenwagen umgebaut wird. Der Wagen selbst wird in Kürze vor Ort in Ghana bestellt und innerhalb der nächsten 6 Monate geliefert. Die Innenausstattung organisiert unser Verein in Deutschland. Einen Teil der Inneneinrichtung in Form einer Transportliege und eines Stuhls wurden schon besorgt. Beide Gegenstände werden zusammen mit den restlichen Einbauvorrichtungen im weiteren Verlauf in einem entsprechenden Container nach Ghana gebracht.

 

Neue Ultraschallgeräte für unsere Teams

Ein wichtiges Hilfsmittel für die präoperative Diagnostik, aber auch im OP selbst, ist ein gutes Ultraschallgerät. Vor einer geplanten Prostataoperation kann mit einem transrektalen Ultraschallkopf zum Beispiel die Größe der Prostata genau bestimmt werden. Aber auch für die Prostatastanzbiopsien ist dieses Ultraschallgerät nahezu unabdingbar. Bisher wurden die Probeentnahmen der Prostata mittels rektal geführter Tastung mit dem Finger durchgeführt. Hierbei kam es zuletzt zu einer Nadelstichverletzung von einem unserer Ärzte bei einem HIV-positiven Patienten. Glücklicherweise kam es zu keiner Infektionsübertragung. Dieses Beispiel zeigt allerdings, wie wichtig eine adäquate Austattung mit entsprechenden Geräten für die Teams vor Ort ist. Um also die Arbeitsbedingungen zu verbessern, aber vor allem auch um das große Sicherheitsrisiko für unsere Ärzte zu reduzieren, hat unser Verein im Jahr 2017 die Arbeitssets für die Hospitäler mit neuen Ultraschallgeräten ausgestattet. Jedes Set hat jetzt einen transrektalen Ultraschallkopf. Somit können nun gefahrlos Biopsien entnommen werden und eine bessere Vorbereitung vor den OPs erfolgen.

 

Headlights

Um für ideale Sichtverhältnisse während der Operationen sorgen zu können, hat unser Verein für jedes OP-Set Stirnlampen angeschafft. Das Licht der vorhanden OP-Lampen ist oft nur sehr ungenügen, zusätzlich kommt es auch im OP immer wieder zu (kurzfristigen) Stromausfällen.

 

Edelstahlschränke für die Hospitäler

am Beispiel Margret Marquart Catholic Hospital Kpando

 

2015 hat unser Verein für jedes unserer Hospitäler neue Edelstahlschränke nach Ghana transportiert.

Hier sehen Sie den neuen Edelstahlschrank im MMCH Kpando, der im Aufenthaltsraum der Ärzte im OP-Trakt aufgestellt wurde. In diesem Schrank können nun Verbrauchsmaterialien staubgeschützt und geordnet aufbewahrt werden. Solche Materialien sind unter anderem Harnblasenkatheter, Gel zum Einführen solcher Katheter oder Ultraschallgel, Nahtmaterialien oder Kontrastmittel.  Die Aufbewahrungsschränke erleichtern unseren Teams den Einsatz enorm – es müssen nun nicht mehr zu jedem Einsatz alle Materialien in das Krankenhaus transportiert werden, sondern jedes Team kann aus dem Grundstock der Materialien die für die jeweiligen Operationen geeingeten auswählen und nutzen. Die Schränke werden im Rahmen der Einsätze regelmäßig wieder aufgefüllt.

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